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"Sie sind in guten Händen, Ihr Geld ist sicher"

Das Geld der Kunden ist sicher, bei den regionalen Banken und Finanzdienstleistern sind sie in guten Händen. Mit diesen werden sie auch die Banken- und Finanzkrise  meistern. Dies ist das Fazit der Podiumsdiskussion, zu der die Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten in den "Hirsch" in Neunheim eingeladen hatten.

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Unter der Moderation von Regionalleiter Claus Liesegang und nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Jochen Eichelmann äußerten sich vor über 200 gespannt lauschenden Zuhörerinnen und Zuhörern die Vorstandssprecherin der VR-Bank Ellwangen, Christa Faiß, Hans-Peter Weber vom Vorstand der VR-Bank Aalen, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ostalb, Johannes Werner, der geschäftsführende Gesellschafter der Nowinta Investment GmbH in Wasseralfingen, Mathias Beißwenger, und der Geschäftsführer der Schips Vertriebs GmbH in Neunheim, Harald Schips.

Die Banken allein könnten das Vertrauen nicht wiederherstellen, das man brauche, damit der Geldkreislauf wieder funktioniere, bekannte Werner. Daher sei der Kraftakt der Regierung um das Rettungspaket richtig gewesen. In Ordnung fand Werner es auch, dass sich die Regierung dies angemessen vergüten lasse und knallharte Forderungen stelle. "Die Maßnahmen sind ein toller Schritt, ich bewundere die Politiker."

Die Fakten müssten auf den Tisch, forderte Christa Faiß, während Weber dazu aufrief, zu dem Geschäftsmodell zurückzukehren, das sich in Deutschland als tragfähig erwiesen habe und dem sich Sparkassen und Genossenschaftsbanken verpflichtet sähen. Das bedeute, dass die Banken das Geld ihrer Kunden nehmen, zu 80 Prozent wieder in der Region ausleihen und keine Refinanzierungsprobleme haben. Außerdem forderte Weber, Abstand zu nehmen von Produktinnovationen, die die Entwickler selbst nicht mehr verstünden.

Beißwenger sprach von dramatischen Turbulenzen in einem nie da gewesenen Ausmaß und nannte das Handeln der Regierungen richtig. In der Bankenwelt sei eine Blase geplatzt, die sich auf die Realwirtschaft auswirke. Vertrauen allein nütze nichts, man müsse Konsequenzen ziehen bei der Aufsicht über die Geschäfte der Banken. Und man müsse die Produkte hinterfragen.  Durch die Globalisierung gebe es so viele Anlagemöglichkeiten, dass man nicht mehr wisse, wem man glauben könne, sagte Schips. Aber wer sein Geld hart erarbeiten müsse wie seine Kunden, habe ein Recht darauf zu erfahren, wie die Global Player wirklich spielen. Er habe saubere Geschäfte gemacht und auch viele andere Berater hätten ordentlich und redlich gearbeitet, aber sie seien falsch informiert worden.

Christa Faiß unterstrich, dass die Kontrolle durch die Aufsichtsräte funktioniert. Diesen müsse der für das operative Geschäft zuständige Vorstand seine Pläne vorlegen. "Da sind keine risikoreichen Spinnereien möglich." Bei den Genossenschaftsbanken gehe es auch nicht um die Gewinnmaximierung, Werte und der Fördergedanke für die Region stünden im Vordergrund.

Nach zwei Stunden reger Diskussion haben die fünf Teilnehmer auf dem Podium ihr Fazit gezogen. Sie gaben ihren Zuhörern Anregungen und Tipps mit auf den Weg.

Christa Faiß rief die Zuhörer abschließend dazu auf, Ruhe zu bewahren und die Krise als Chance zu begreifen. Man solle aber auch darüber nachdenken, ob man jeder Sau nachrennen müsse, die durchs Dorf getrieben werde. Die Chefin der VR-Bank Ellwangen versicherte, dass die Kunden bei der VR-Bank Ellwangen in guten Händen sind und dass man mit ihr auch diese Krise meistern werde.

Auch Mathias Beißwenger appellierte an seine Zuhörer, ruhig und besonnen zu bleiben. Trotzdem sollten sie die Finanzprodukte hinterfragen, denn diese seien der Schlüssel für den langfristigen Erfolg. Es gebe ein reiches Investmentangebot für einen soliden Vermögensaufbau.

Harald Schips war sich sicher, dass die Kunden nach diesem Abend und diesen Informationen ruhiger schlafen werden als die Nächte zuvor. Sie könnten davon ausgehen, dass sie richtig und gut beraten werden. Aber sie sollten die Auswahl auch annehmen und nachfragen. "Sie erhalten professionelle Antworten." Es gebe durchaus Depots, die Plus gemacht hätten.

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Fotos: Thomas Siedler, Ipf- und Jagst-Zeitung/Aalener Nachrichten
Quelle: Ipf- und Jagst-Zeitung/Aalener Nachrichten, Viktor Turad
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